Jahresprogramm

Das Pferd als Spiegel erkennen, loslassen, ankommen

Die Arbeit mit den Pferden ist immer eine authentische Situation. Ob in der Therapie, in der Ausbildung oder zum Ausspannen, die Pferde reagieren auf uns in eben genau dieser Situation und beantworten unsere Stimmung und unser Verhalten. Dieser Kurs dient dazu, über Methoden aus der Waldpädagogik, des „Holistic Healing“ und der Reikiarbeit, zum einen die therapeutische Arbeit oder den Reitunterricht aus einer anderen Sicht zu betrachten. Zum anderen dürfen die TeilnehmerInnen einfach mal etwas für sich und ihr Pferd tun, ohne Druck aber dennoch mit interessantem Input, um den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern.

Leitung: Katrin Böse, Anette Stiehl

Besser reiten mit Feldenkrais

Wer mit seinen Bewegungen ins eigene Gleichgewicht kommt, kann diese besser koordinieren und dadurch beim Reiten differenziertere Hilfen geben. Bestimmte Bewegungsmuster haben wir, egal ob wir gehen, liegen, Auto fahren oder reiten. Dieser Lehrgang bietet Raum, sich diesen „Eigenheiten“ ohne Pferd zu nähern. Bei der Feldenkraismethode werden kleine, ungewohnte Bewegungen mit Aufmerksamkeit ausgeführt. Bewegungsgewohnheiten werden genauer wahrgenommen und
gleichzeitig neue Bewegungserfahrungen gemacht. Dadurch können die TeilnehmerInnen die Vielfalt und Qualität ursprünglicher Bewegung wiederentdecken, zu harmonischeren Bewegungen finden und so den Bewegungsdialog zwischen sich und dem Pferd verfeinern. Bitte warme, bequeme Kleidung und Socken mitbringen.

Leitung: Maja Huber

Feldenkrais und Pferde – Bodenarbeit

In der Feldenkraisarbeit findet Lernen für Mensch und Pferd über Bewegung statt. Die TeilnehmerInnen spüren ihre gewohnten Bewegungsmuster und lernen sie zu verändern. Aus dem eigenen Gleichgewicht heraus erleben sie, wie sie sich flexibler bewegen können. Dadurch wird eine eindeutigere Körpersprache im Umgang mit den Pferden und eine feinere Zeichengebung möglich. Die Pferde verstehen uns Menschen besser, fühlen sich wohl und hören zu. Sie können sich für wichtige Lernerfahrungen öffnen.
Es entsteht eine neue Qualität in der Beziehung zwischen Mensch und Pferd.

Leitung: Maja Huber

Feldenkrais und Pferde – Körperarbeit

Die Pferde spüren durch den Kontakt unserer Hände ihre eigenen Bewegungsmuster, ihre Atmung und Muskelspannung, auf ungewohnte Weise. Unmittelbar wird hierdurch die Eigenwahrnehmung, Bewegungsorganisation, Koordination und das Gleichgewicht der Pferde beeinflusst.
So geschult müssen sie „ihren Schmerzen nicht mehr davon laufen“, werden aufmerksamer und zeigen noch mehr Interesse am Zusammensein mit uns Menschen. Diese Erfahrung sensibilisiert die TeilnehmerInnen für ihren eigenen Körper, sie können ebenfalls lernen, sich effektiver und gesünder zu organisieren.
Eigene Pferde können nach Absprache mitgebracht werden.

Leitung: Maja Huber

Feldenkrais und Pferde – Aufbaukurs

Wenn Pferde körperliche Probleme haben, in ihrer Ausbildung stagnieren oder schwieriges Verhalten an den Tag legen, äußert sich dies in damit verbundenen Bewegungsmustern.
Diese Muster sehen zu lernen und die Pferde darin zu unterstützten, Wege aus ihren manifestierten Gewohnheiten zu finden, steht im Vordergrund des Aufbaukurses.
Die TeilnehmerInnen sollten Spaß und Neugierde an der Feldenkraisarbeit mitbringen, sowie die Bereitschaft, sich im Dialog mit dem Pferd zu reflektieren, um sich dann im Zusammenspiel der Körper- und Bodenarbeit auf den eigenen Lernprozess einzulassen.
Eigene Pferde können nach Absprache mitgebracht werden.

Leitung: Maja Huber

Fühlend reiten

Grundlage für gefühlvolles Reiten ist die Fähigkeit, den eigenen Körper und die eigenen Bewegungen wahrzunehmen und durchlässig zu sein.
Mit Hilfe von Feldenkraisübungen können ReiterInnen zu mehr Losgelassenheit und einer gesteigerten Körperwahrnehmung gelangen.
In diesem Lehrgang liegt der Schwerpunkt darauf, die Bewegungen unterschiedlicher Pferde zu erspüren und sich auf den jeweiligen Bewegungsdialog einzulassen. Eigene Bewegungsgewohnheiten werden dabei deutlich und lassen sich verändern. Dieses fühlende Reiten vermindert eigene körperliche Schwierigkeiten und bedeutet für das Pferd ungestörtere Bewegungen und somit mehr Sicherheit und Wohlbefinden.
Sie reiten dazu unsere gut ausgebildeten Pferde.

Leitung: Maja Huber

Fühlend reiten – Sitzschulung

Nur wer losgelassen mit der richtigen Mischung aus Spannung und Entspannung im Sattel sitzt, kann seinem Pferd korrekte Hilfen geben.
Mit Übungen aus der Feldenkraisarbeit können die TeilnehmerInnen die Vielfalt und Qualität ursprünglicher Bewegung wiederentdecken und zu harmonischeren Bewegungen finden. Mit mehr Bewusstheit über die eigenen Bewegungsabläufe beim Reiten wird der Sitz geschmeidiger und zügelunabhängiger. Eine differenziertere Hilfengebung lässt Volten wieder rund, Übergänge fließender und unsere Pferde zufriedener werden.
Dieser Kurs richtet sich an ReiterInnen und AusbilderInnen aller Reitweisen, unabhängig von ihrem Ausbildungsniveau.

Leitung: Maja Huber, Katrin Böse

Gewusst wie – Feldenkrais im Reitunterricht

Wer die Feldenkraismethode selbst erlebt hat weiß, wie hilfreich, wohltuend und effektiv sie ist.
Doch wie kann diese Vorgehensweise im Reitunterricht angewandt werden?
Im Lehrgang werden einzelne, erste Prinzipien der Feldenkraisarbeit aufgezeigt und miteinander erprobt.
Ziel des Kurses ist es, den Blick für die Bewegungsmuster der ReiterInnen zu schulen und Möglichkeiten aufzuzeigen, sie mithilfe von Elementen aus der Feldenkraisarbeit bei ihrem Lernprozess zu unterstützen.
Voraussetzung ist die Teilnahme an den Lehrgängen „Fühlend reiten“ oder „Feldenkrais und Pferde – Bodenarbeit“

Leitung: Maja Huber

Effektive Unterrichtsgestaltung

ReitlehrerInnen erhalten „Werkzeuge“ an die Hand, die ihren Unterrichtsalltag erleichtern.
Wie gestalte ich den Unterricht mit den Pferden effektiver?
Wie verbessere ich die Lernbedingungen für die SchülerInnen?
Wie kann ich in schwierigen Situationen lösungsorientiert arbeiten?
Wie kann auch ängstlichen Menschen die Freude am Reiten erhalten bzw. zugänglich gemacht werden?
Vorgestellt werden die Feldenkraismethode und die Arbeit mit eigenen inneren Bildern, basierend auf der Hypnotherapeutischen Gesprächsführung nach Milton H. Erickson. Beide Methoden werden mit und ohne Pferd ausführlich erprobt.

Leitung: Maja Huber

Aus der Angst ins Vertrauen

Angst ist ein verbreiteter, wenn auch ungern gesehener Gast in vielen Pferdeställen. Sie kann diffuser Natur sein oder konkret mit den Pferden im Zusammenhang stehen. Um welche Angst es sich auch handelt, sie ist immer körperlich spürbar.
Im Umgang mit Pferden, können Menschen lernen, die Angst als lebenswichtigen Aspekt zu begreifen und eine neue Art des Umgangs mit ihr zu finden.
Das Seminar bietet einen körperorientierten Ansatz, der auf der Feldenkraismethode, der Traumatherapie nach P. Levine und der Hypnotherapeutischen Arbeit nach Milton H. Erickson basiert.
Voraussetzung für die Teilnahme sind Erfahrungen mit einer dieser Methoden.

Leitung: Maja Huber

Pferde in der Traumatherapie

Trauma hat viele Gesichter und kann uns auf unterschiedliche Weise in der Arbeit mit Pferden begegnen. Unter Trauma versteht man jedes überwältigendes Geschehnis, das unsere Schutzgrenzen verletzt und mit einem Gefühl von Hilflosigkeit und Kontrollverlust verbunden ist. In der Traumatherapie nach Dr. Peter Levine, Somatic Experiencing genannt, ist es als biologisch unvollständige Antwort des Körpers auf eine lebensbedrohlich erfahrene Situation definiert.

Manche Menschen kommen über Pferde wieder mehr mit ihrem Körper und ihren Gefühlen in Kontakt. Da Trauma im Körper gespeichert ist, wird dadurch Raum geschaffen, dass sich unverarbeitete Anteile zeigen können.

Im Kurs lernen die TeilnehmerInnen, wie sich Traumata bemerkbar machen, wie wir damit innerhalb des Unterrichts umgehen und eine Überforderung der SchülerInnen/ KlientInnen und von uns selbst verhindern können.

Welche Anforderungen diese Arbeit an unsere Pferde stellt und auf welche Weise wir sie vorbereiten und unterstützen können wird ebenfallsThema im Kurs sein.

Leitung: Maja Huber

Pferdephysiotherapie Grundkurs

Der Kurs führt in anatomische Grundkenntnisse und Bewegungsabläufe des Pferdes ein. Eine wichtige Voraussetzung, um etwa folgende Fragen zu beantworten:
Wann besteht die Gefahr einer Überlastung?
Woran erkenne ich eine Fehl- oder Überbelastung meines Pferdes?
Die TeilnehmerInnen lernen die Pferdemassage vorbeugend oder therapeutisch anzuwenden, um die Selbstheilungskräfte des Pferdes zu unterstützen.

Leitung: Astrid Frank

Pferdephysiotherapie Aufbaukurs

Dieser Lehrgang baut auf der erlernten Pferdemassage und Kenntnissen des Grundkurses auf. Erweiternd lernen die TeilnehmerInnen Bewegungs- und Dehnübungen und den Einsatz der Hydrotherapie (Wasseranwendungen) kennen.

Leitung: Astrid Frank

Gesunde Hufe

Wodurch zeichnet sich ein gesunder Huf aus? Das Seminar führt in die Anatomie und Physiologie des Hufes ein, zeigt seine Belastbarkeit, Anpassungsfähigkeit aber auch seine Grenzen.
Welchen Einfluss haben Ernährung, Haltung und Nutzung auf die Gesundheit des Pferdes und seiner Hufe? Woran erkenne ich krankhafte Veränderungen der Hufe und welche konservativen und alternativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Was kann die Besitzerin/der Besitzer zur Hufgesundheit beitragen?
Es fließen Erkenntnisse aus aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen an wild lebenden Pferden ein.

Leitung: Jenny Wurmus

Longierlehrgang I

Die TeilnehmerInnen lernen mit unseren gut ausgebildeten Pferden den korrekten Gebrauch von Longe und Peitsche.
Pferde erfassen Longe und Peitsche als verlängerte Körperteile. Die Signale müssen genau und eindeutig sein, damit die Pferde ihre AusbilderInnen verstehen können. Die TeilnehmerInnen werden vor allem in der korrekten Handhabung des „Handwerkzeugs“ unterrichtet, denn die automatisierte Handhabung von Longe und Peitsche ist eine Grundvoraussetzung jeder Longenarbeit.

Leitung: Katrin Böse, Jenny Wurmus

Longierlehrgang II – auch Abzeichenvorbereitung

Um ein unerfahrenes Pferd an die Longe zu gewöhnen oder ein zu korrigierendes Pferd an der Longe auszubilden, sollte man verschiedene Hilfszügel und Hilfsmittel wie Stangen oder Sprünge korrekt handhaben und einsetzen können.
Anatomische Kenntnisse des Pferdes sind erforderlich, gleichzeitig sollte die AusbilderIn aber auch die Körpersprache des Pferdes deuten und das psychische und physische Leistungsvermögen des Pferdes einzuschätzen lernen.
Diese Kenntnisse sind ebenfalls notwendig, um Voltigierpferde zu trainieren und auf Wettkämpfe vorzubereiten.
SeiteneinsteigerInnen müssen entsprechende Vorkenntnisse mitbringen.
Eigene Pferde können nach Absprache mitgebracht werden.

Leitung: Katrin Böse, Jenny Wurmus

Langzügel und Doppellongenlehrgang I

Die Arbeit mit Langzügel und Doppellonge ist die Fortsetzung der Longenarbeit.
Eine gewisse Routine mit der einfachen Longe erleichtert es den TeilnehmerInnen, den etwas komplizierten Umgang mit der Doppellonge zu erlernen.
Der Einstieg über die Arbeit mit den Langzügeln erleichtert den Zugang zur korrekten Handhabung von Doppellonge und Peitsche.

Leitung: Katrin Böse, Jenny Wurmus

Doppellongenlehrgang II

Aufbauend auf dem Lehrgang „Langzügelarbeit und Doppellonge für EinsteigerInnen“ wird hier die Doppellongenarbeit vertieft. Die TeilnehmerInnen lernen unterschiedliche Möglichkeiten kennen, die Doppellonge zu verschnallen. Es wird hingearbeitet auf mehr Biegung und Versammlung sowie auf die Förderung von noch mehr Gehorsam. Auch die Gewöhnung junger Pferde an die Doppellonge ist Inhalt des Lehrgangs.
Eigene Pferde können nach Absprache mitgebracht werden.

Leitung: Katrin Böse, Jenny Wurmus

Bewegungserziehung und Wahrnehmungsschulung mit Pferden für Vorschulkinder

Um kleine Kinder mit Pferden vertraut zu machen ist es wichtig, dass sie sich gemäß ihrer Entwicklung dem Pferd nähern dürfen.
Die motopädagogische Arbeit bietet Konzepte an, mit Kindern und Pferden kindgerecht zu arbeiten und damit die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zu fördern. Die TeilnehmerInnen können an sich selbst ausprobieren, wie die motopädagogischen Arbeitsprinzipien angewendet werden, und erleben, wie entwicklungsorientiertes arbeiten Spaß macht: den Kindern, den AnleiterInnen und den Pferden.

Leitung: Katrin Böse

Bewegungserziehung und Wahrnehmungsschulung mit Pferden
für Kinder im Alter von 7-12 Jahren: Spielend reiten lernen

Kinder im Alter von 7-12 Jahren durchleben andere Entwicklungsphasen als Jüngere. Eine theoretische Einführung und die Möglichkeit selbst spielerisch eine Reitstunde zu gestalten, bilden den Rahmen dieses Wochenendes.
In Form von Praxiseinheiten und Selbsterfahrungsmöglichkeiten gibt es Tipps und Anregungen für ReitlehrerInnen und PädagogInnen, die „Reitstunden“ so zu gestalten, dass die Kinder gemäß ihres Entwicklungsstandes mit den Pferden zusammen lernen können. Dabei liegt in der Motopädagogik der Schwerpunkt auf dem spielerischen Umgang mit dem Pferd und nicht auf anweisungsorientiertem Reitunterricht.

Leitung: Katrin Böse

Didaktik und Methodik zur motopädagogischen Arbeit mit Pferden für Kinder

Die Motopädagogik wird den KursteilnehmerInnen anhand von Praxisbeispielen aus der Arbeit mit Kindern (mit und ohne Behinderung) und Pferden veranschaulicht. Die TeilnehmerInnen können mit den Pferden im Spiel dieser Arbeit praktisch näher kommen.
Weitere Themen sind auch die Elternarbeit und die Darstellung der eigenen Arbeit mithilfe von Flyern.
Voraussetzungen für diesen Lehrgang sind entweder motopädagogische Vorkenntnisse oder die Teilnahme an einem der Lehrgänge „Bewegungserziehung und Wahrnehmungsschulung“.

Leitung: Katrin Böse

Forum: Kinder und Pferde

IGTR Marburg und Team Pony Concept® veranstalten ein gemeinsames Forum!

  • Mit verschiedenen Kurzvorträgen, u.a.
  • Inklusives Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen im Pferdestall
  • Auswahlkriterien für ein Therapiepferd
  • Fütterung
  • Workshops mit versch. Praxis-Schwerpunkten (Naturerlebnisse im Wald, Kleine Spiele Pferdekunde, Zirkus)
  • mit der Möglichkeit aktiv zu werden und Neues zu erfahren
  • mit viel Zeit, um Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Fragen zu stellen

Wir möchten an diesem Tag gerne eine Möglichkeit bieten Wissenswertes zu hören und sich über eigene Praxiserfahrungen, Projekte, Existenzgründungen, Finanzierungen etc. auszutauschen .
Wir freuen uns über euer Interesse und eure Beteiligung und sind neugierig auf den gemeinsamen Forumstag „Kinder und Pferde“

Leitung: Katrin Böse, Nicole Holland-Nell

Mit Pferden und Kindern in den Wald

Kinder und Pferde sind sehr gerne im Wald. Dies können wir nutzen, um die Kinder mehr mit dem Wald vertraut zu machen.
Für kleine Kinder ist es eine Möglichkeit, auf dem Pferderücken größere Strecken zu erkunden und sich dabei wie ein Entdecker/in zu fühlen. Gerade Mädchen dürfen oft nicht alleine in den Wald gehen. Aber mit den Pferden können sie sicher den Wald erleben, erkunden und kennenlernen. Wir können sie mit den Pferden auch in ihrer Orientierung schulen.
Bewegungserziehung und Wahrnehmungsschulung in der Natur lässt viele Förderbereiche erahnen. Aber umso wichtiger erscheint auch der Aspekt, dass die Kinder den Wald kennenlernen – denn der Mensch schützt nur das, was er kennt!
Dieser Kurs ist neben einem kleinen theoretischen Teil ein sehr praktischer Kurs, es werden unterschiedlicher Spiele mit den Pferden im Wald duchgeführt. Bitte wetterfeste Kleidung mitbringen!

Leitung: Katrin Böse, Jenny Wurmus

Wandern mit Shetlandponys für Erwachsene und Kinder

Ein Ausgleichssport für die kleinen Pferde und Esel, der viele positive Effekte für uns Menschen hat!
Das Wandern mit den kleinen Pferden und Eseln ist ein Erlebnis, das uns zur Ruhe kommen und die Welt mit den Augen dieser faszinierenden Tiere sehen lässt.
Dieser Perspektivenwechsel gibt uns die Chance unsere Befindlichkeiten besser zu erkennen und zu beeinflussen! Außerdem vermittelt uns die körperliche Betätigung ein gutes Körpergefühl.
Für die Kinder bieten sich vielfältige Fördermöglichkeiten. So ergibt sich z.B. für kleinere Kinder die Möglichkeit eine größere Strecke zurückzulegen und dabei von den Ponys etwas über die Natur zu lernen. Gleichzeitig fördert es die Orientierung.
Im Kurs liegt ein Schwerpunkt auf der Ausbildung und Vorbereitung der Ponys für diese Aktivitäten.
Weitere Schwerpunkte sind die Praxis im Wald, die Planung von Wanderungen, die Themenauswahl, das Klientel und die Ausrüstung von Pony bzw Esel und Mensch.

Leitung: Katrin Böse, Anette Stiehl

Wanderreitabzeichen 1- Kurs mit Prüfung

Wanderreiten macht sehr viel Freude und will gelernt sein! In diesem Lehrgang werden praktische und theoretische Grundtechniken des Wander- bzw. Trekkingreitens vermittelt. Dazu gehören der Umgang mit Karte und Kompass, Reiten in der Gruppe im Gelände und im Straßenverkehr, Training eines Wanderreitpferdes, Ausrüstungsfragen und vieles mehr.
Am Ende findet eine Prüfung zum Wanderreitabzeichen 1 durch den ETCD-Die Freizeitreiter Hessen Dillenburg e.V. statt.
Vorraussetzung zur Teilnahme ist der Reitpaß FN und ein gültiger erste Hilfe Schein.
Eigene Pferde können mitgebracht werden. Es stehen Leihpferde zur Verfügung.

Leitung: Katrin Böse, Ilka Caspar

Marburger Modell I – Neue Wege im Anfängerunterricht

1986 wurde das Marburger Modell nach einer Idee von Rolf Becher entwickelt. Die Ausbildungsmethode ist sehr schonend für die Pferde und gibt den ReitanfängerInnen soviel Sicherheit, das sie ohne Angst den Zugang zum Reiten erhalten.
Der Lehrgang wendet sich an AusbilderInnen von ReitanfängerInnen, Spät- oder WiedereinsteigerInnen aller Altersgruppen, mit und ohne Behinderung.
Es werden die didaktischen Prinzipien zur Vermittlung der Grundlagen im Umgang mit dem Pferd, seiner Pflege und seinem Verhalten erarbeitet. Als Reittechniken werden der Balancesitz im Schritt, ein Vorwärts- Sicherheitssitz im Trab, sowie an der Longe der Trab – Galoppwechsel ausprobiert. Zusätzliche Sicherheit erhalten die ReitanfängerInnen durch individuelle Feldenkraisübungen.
Im Kurs haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die Vorzüge des Marburger Modells in der Praxis selbst zu erleben und mal in die Rolle als AnfängerIn zu schlüpfen.

Leitung: Katrin Böse, Maja Huber

Marburger Modell II

Aufbaukurs für den Unterricht von fortgeschrittenen AnfängerInnen, Voraussetzung ist das Marburger Modell I – Neue Wege im Anfängerunterricht.
Inhalte des Seminars sind: Vom Sicherheitssitz in den aufrechten Sitz, Gymnastikübungen zur notwendigen Beweglichkeit der ReitanfängerInnen, um die Trab- und Galoppbewegung locker aufzunehmen. Vom ausbalancierten Sicherheitssitz in die weiche Zügelführung und die Vorbereitung auf das Reiten im Gelände auf gut ausgebildeten Pferden. Der zentrale Gedanke ist die pferdeschonende Anfängerausbildung, auch für nicht-talentierte ReiterInnen.

Leitung: Katrin Böse, Astrid Frank, Maja Huber

Marburger Modell III – Reiten im Sicherheitssitz

In den ersten beiden Lehrgängen zum Thema Marburger Modell unterrichten wir den Sicherheitssitz in erster Linie in der Anfängerausbildung. Oft werde ich gefragt ob und wie fortgeschrittene Reiterinnen den Sitz nutzen können. In diesem Lehrgang werden die TeilnehmerInnen den Sicherheitssitz im Gelände, über Hindernisse und in der Dressur anwenden können. All seine positiven Eigenschaften können im Leben eines Pferdes und der ReiterIn wirksam werden. Wenn wir als ReiterIn verspannt sind, wenn wir Rückenschmerzen haben, aber trotzdem reiten wollen. Wenn wir ein verspanntes oder unausbalanciertes Pferd reiten. Oder ein älteres, oder ein junges. Wenn wir Angst haben, warum auch immer. Die natürliche Balance, die wir in diesem Sitz erfahren, brauchen wir, um gut auf unser Pferd einwirken zu können. Im schwierigen Gelände lassen wir unserem Pferd auch im hohen Tempo mehr Möglichkeiten seine eigene Balance zu finden. Die KursteilnehmerInnen haben drei Tage Zeit, all diese Bewegungserfahrungen zu sammeln, ganz individuell, je nach Bedarf.

Leitung: Katrin Böse

Bewegungserfahrungen im Trab und Galopp

Geschmeidiges Reiten im Trab und Galopp erfordert Losgelassenheit und Beweglichkeit, vor allem im Becken und eine durchlässige Muskulatur. Aber leider ist es häufig so, das es vor allem im Trab dem menschlichen Körper schwer fällt, sich anzupassen. in diesem Lehrgang werden wir den Trab- und Galoppbewegungen auf den Grund gehen. Die Teilnehmerinnen können über Feldenkraisübungen am Boden und auf dem Pferd nachspüren, wie sich Körper organisieren muss, um locker in schnelleren Gangarten mitzuschwingen.
Dieser Kurs richtet sich an AusbilderInnen, aber auch an fortgeschrittene ReiterInnen.
Es können keine Pferde mitgebracht werden.

Leitung: Katrin Böse, Maja Huber

Selbsterfahrung in der Hippotherapie (Beginn: Freitag 10 Uhr)

Dieser Kurs stellt die Selbsterfahrung der TherapeutInnen in den Vordergrund, um
noch gezielter auf die Bedürfnisse der PatientInnen eingehen zu können.
Der Einsatz verschiedener Hilfsmittel (Gurte, Aufstiegshilfen), unterschiedliche
Führtechniken, Bewegungserfahrungen nach den Prinzipien der Feldenkraismethode und
die physiotherapeutischen Zielsetzungen und Techniken werden von den
TeilnehmerInnen selbst erfahren und reflektiert.

Leitung: Katrin Böse, Maja Huber, Astrid Frank

Erziehung zum gehorsamen Reit- und Therapiepferd

Inhalt des Lehrgangs ist die Vermittlung und Reflexion grundlegender Umgehensweisen mit dem Pferd bei Pflege, Versorgung und Ausbildung. Die verschiedenen Hilfsmittel werden vorgestellt und die Themen entsprechend der Bedürfnisse der KursteilnehmerInnen und der Pferde vertieft.
Themen:
• Feldenkrais für Mensch und Pferd
• Freies Training
• Langzügel
• Longieren
• Körper- und Bodenarbeit mit Pferden
• Vorträge: Anatomie, Entwicklungsgeschichte der Pferde und Pferdeverhalten
• Pferdebeurteilung
• Eingehen auf Stärken und Schwächen der Pferde
• Stellenwert der Interaktion zwischen Mensch und Pferd
Ziel ist es, ein gehorsames, freudig mitarbeitendes Pferd zu bekommen und sich auch zu erhalten.
Eigene Pferde können nach Absprache mitgebracht werden.

Leitung: Katrin Böse, Maja Huber

Gewöhnung der Pferde an Materialien der therapeutischen Arbeit

Für den sicheren Einsatz als Therapiepferd müssen Pferde körperliche Voraussetzungen mitbringen und gehorsam sein. Sie müssen zusätzlich mit unterschiedlichen Spielmaterialien umgehen können, den Einsatz von Aufstiegshilfen (Leitern, Lifte) und verschiedenen Gurten zulassen.
Im Kurs wird vermittelt, wie wir die Pferde auf die unterschiedlichen Materialien vorbereiten können, um all diese Dinge später in der Therapie oder im Unterricht angemessen  und gefahrlos verwenden zu können.
Eigene Pferde können nach Absprache mitgebracht werden.

Leitung: Katrin Böse, Maja Huber

Kleine Pferde-Großer Einsatz – Die Ausbildung kleiner Pferde

Kleine Pferde sollten für die Arbeit mit Kindern gut ausgebildet sein. Wir bieten umfangreiche Konzepte, um den intelligenten und meist freudig mitarbeitenden Ponys eine gute Ausbildung zu bieten. Da die kleinen Pferde von den AusbilderInnen oftmals nicht geritten werden können, benötigen sie andere umfangreiche Ausbildungs-, Gymnastizierungs- und Ausgleichsarbeit.
Ausgleichstraining für kleine Pferde sind etwa: Kutsche fahren, Handpferdreiten oder Springen ohne ReiterIn. Weiterhin können kleine Pferde über Bodenarbeit, longieren mit der einfachen Longe, Langzügel und Doppellonge sowie Freies Training hervorragend für Kinder ausgebildet werden.
Kleine Pferde reagieren schneller und sind oft intelligenter als große Pferde, daher müssen die AusbilderInnen flexibler und geschickter sein. Sie müssen sich körperlich auf die kleinen Pferde und das schnellere Tempo einlassen können. Und sie benötigen ein größeres Repertoire an Ausbildungsplänen, da es den kleinen Pferden schneller langweilig wird.

Leitung: Katrin Böse

Trekkingreiter-/ Trekkingführerlehrgang

In diesem Lehrgang werden praktische und theoretische Grundtechniken des Wander- bzw. Trekkingreitens vermittelt. Dazu gehören der Umgang mit Karte und Kompass, Reiten in der Gruppe im Gelände und im Straßenverkehr, Training eines Wanderreitpferdes, Ausrüstungsfragen und vieles mehr.
Am Ende findet eine Prüfung zum Trekkingreiter sowie zum Trekkingführer durch den Ersten Trekkingclub Deutschlands (ETCD) statt.
Eigene Pferde können mitgebracht werden. Es stehen 4 Leihpferde zur Verfügung

Leitung: Katrin Böse

Trekking – Thementage

Dieser Kurs ist gedacht für alle, die gerne im Gelände reiten und auch mal längere Touren durchführen möchten.
Die vorrangigen Themen sind die Orientierung mit Karte und Kompass und die Planung und Durchführung kleinerer Tagestouren.
Dazwischen werden wir uns mit den hofeigenen kulinarischen Genüssen stärken, dem Steinladen des Dornröschendorfes „Bergfreiheit“ einen Besuch abstatten und mit etwas Glück zum Sonne tanken auf dem Stiehlshof die Liegen einweihen. Wer möchte, kann auch gerne eine Reikibehandlung bei Anette Stiehl buchen.

Es stehen 2 Leihpferde zur Verfügung.

Anforderungen an die mitgebrachten Pferde: Die Pferde sollten mindestens 5 Jahre alt sein, sie brauchen einen Hufschutz und sollten soweit trainiert sein, dass sie eine Strecke von 15 km gehen können.

Leitung: Katrin Böse, Maja Huber